Smart Home mit unserer Alexa

Nach der Zeitumstellung beginnt der gemütliche Abschnitt des Jahres, in dem es schon früh dunkel wird und die Temperaturen fallen. Deshalb wollen wir dir in diesem Blogbeitrag zeigen, wie wir unseren Amazon Echo Plus zur bequemen Steuerung unserer smarten WG nutzen.

Der Amazon Echo Plus – ein echtes Multitalent
Dass wir einen Amazon Echo Plus der ersten Generation besitzen, ist dir bestimmt nicht neu. Und selbst wenn überrascht es dich sicher nicht, denn eine Alexa darf in einem Smart Home auf keinen Fall fehlen. Und besonders jetzt in der Winterzeit wissen wir sie mehr und mehr zu schätzen.

Schon von Haus aus ist der Echo Plus mit vielen Features ausgestattet und ist ein echtes Multitalent. Der smarte Lautsprecher ist von vornherein kompatibel mit Amazon Music, Spotify und Audible und kann somit für das Abspielen von Musik und Hörbüchern genutzt werden, ganz nach eigenem Geschmack. Entweder man spricht sie einfach an und wünscht sich einen Song aus einer Playlist oder man benutzt sie als Bluetooth-Lautsprecher und steuert die Musik über das gekoppelte Smartphone. Als Ersatz zum Radio funktioniert sie auch gut, dies nutzen wir allerdings nur selten, weil wir lieber eigene Musik hören und uns abends die Nachrichten über unseren Smart TV anschauen.

Um den Alltag zu erleichtern können wir Termine und Erinnerungen hinzufügen, Lebensmittel auf die Einkaufsliste setzen und einen Timer oder Wecker stellen. Manchmal ist es sogar hilfreich den integrierten Taschenrechner zu verwenden oder sich ein Wort übersetzen zu lassen. Aber das gehört wirklich nur der Seltenheit an. Genau wie die automatische Bestellfunktion. Hier sind wir noch eher altmodisch unterwegs und suchen selbst nach dem passenden Produkt. Was wir häufiger nutzen ist die Wetteransage oder die Zusammenfassung des Tages. Außerdem kann Alexa auch sehr lustig sein, aber das wisst ihr ja von dem Witz der Woche.

Wie du merkst gibt es viele Funktionen, die der Amazon Echo Plus kann und die wir mal mehr und mal weniger nutzen. Aber der größte Unterschied zum einfachen Amazon Echo ist die Smart-Home-Erweiterung, die unser Leben hier noch komfortabler macht. Durch diesen Smart-Home-Hub ist es uns nämlich möglich, unser smartes Zuhause mit der Alexa zu steuern.

Alexa Skills
Neben den vorinstallierten Features gibt es viele weitere Fähigkeiten, die wir Alexa beibringen können. Diese sogenannten Skills funktionieren wie Apps, die im Alexa Skills Store kostenlos oder für einen bestimmten Preis heruntergeladen werden können. Durch die Skills ist es uns möglich den Echo so auszustatten, dass er genau unseren Bedürfnissen entspricht. Da wir die Sprachsteuerung für unsere Smart Home Geräte nutzen möchten, haben wir u.a. das tado°-Skill für unsere Thermostate und das Philips-Hue-Skill für unsere Lampen installiert und unsere Alexa darauf angelernt.

Hierdurch können wir zum Beispiel über die Sprachsteuerung nicht nur das Licht sondern auch unsere Heizung sowie die Stromstecker von TP-Link Kasa bedienen.

Skills bieten also die Möglichkeit, den Amazon Echo zu erweitern und ihn etwas mehr an die viel beworbenen Fähigkeiten heranzubringen. Allerdings erfordert es schon etwas Einarbeitung und ist bisher noch kein Selbstläufer. Positiv zu erwähnen ist aber, dass die Anzahl der zu verwendenden Skills stetig wächst, da von Amazon ein Alexa Skills Kit (ASK) angeboten wird, das eine Sammlung von Self-Service-APIs, Tools, Dokumentationen und Code-Beispielen beinhaltet. Mit diesem Vorgehen möchte Amazon die Entwicklung von Skills fördern und diese den Nutzern zur Verfügung stellen.

Es ist ein schlauer Schachzug von Amazon das System für neue Skills zu öffnen, denn dadurch wird ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten eröffnet und jeder Nutzer kann die für sich passenden Skills erstellen oder herunterladen.

Alexa Routinen
Das schöne an der Sprachsteuerung ist es vom Sofa, vom Bett oder wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen die Geräte bequem steuern zu können. Um diese Bedienung aber noch individueller, effektiver und persönlicher zu gestalten, haben wir außerdem bestimmte Alexa-Routinen installiert. Mithilfe dieser Routinen können wir die Sprachbefehle vereinfachen und gezielt anpassen. Außerdem lassen sich mit nur einem Sprachbefehl einheitlich mehrere Geräte gleichzeitig ansprechen.

In dieser kalten Jahreszeit geht vor allem Timo sehr gerne baden. Unsere Alexa ist so eingerichtet, dass Timo einfach nur ins Badezimmer gehen kann und durch die Worte “Alexa, ich möchte gerne Baden gehen” das Licht gedimmt, die Heizung etwas wärmer eingestellt und Timos Bade-Playlist auf Spotify abgespielt wird. Auf diese Weise ist Timo schon vor dem Baden richtig entspannt. Das Wasser müssen wir leider noch ganz manuell einfließen lassen, aber kriegen wir hin! Zur gleichen Zeit möchte Maren gerne ihre Lieblingsplaylist auf Deezer hören und hat Alexa so eingestellt, dass sie mit “Alexa, Musik an” automatisch ihre Playlist starten kann. Zusätzlich ist es ebenfalls möglich, eine Routine nicht per Sprachbefehl sondern per Zeitplan zu starten. Andreas lässt sich z.B. gerne von ruhiger Musik und automatisch angehendem Licht wecken und hat für diesen Zweck eine Routine festgelegt.

Fazit
Wir hoffen, du kannst dir jetzt ein besseres Bild über die Smart-Home-Sprachsteuerung mit Alexa machen. Unserer Meinung nach funktioniert die Integration der verschiedenen Geräte und Sprachsteuerung grundsätzlich ganz gut. Allerdings muss man relativ häufig sehr deutlich mit Alexa sprechen, damit sie einen versteht und es keine Verständigungsprobleme gibt. Wir sind gespannt, wie die 2. Generation des Echo Plus funktioniert und ob es hier Verbesserungen in der Sprachsteuerung gibt. Wir halten dich auf dem Laufenden und freuen uns auf dein Feedback!

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